Stationäre Behandlungen möglich

Ergotherapie

Die Psychomotoriktherapie (PMT) orientiert sich hauptsächlich am biopsychosozialmedizinischen Modell. Dieses Model geht davon aus, dass es ein Gleichgewicht zwischen biomedizinischen, psychischen und sozialen Faktoren gibt. Diese Faktoren beeinflussen sich gegenseitig. Ausgangspunkt ist, dass jeder Mensch ein mögliches optimales Gleichgewicht anstrebt. Es beruht auf dem Zusammenspiel von Motorik und Gefühlsleben und ist eine psychotherapeutische Auseinandersetzung mit der Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche. Innerhalb der Psychomotoriktherapie kann eine Zweiteilung gemacht werden zwischen einerseits bewegungsorientierten- und andererseits körperorientierten Methoden.

Hauptziele der Psychomotoriktherapie

  • Verbesserung der Interaktion (lernen «nein» zu sagen, Kritik äussern oder entgegennehmen, Grenzen angeben)
  • Verbesserung im Umgang mit Emotionen (z.B. lernen Angst, Trauer, Wut zu äussern oder zu kontrollieren)
  • Verbesserung von Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und Selbstachtung
  • Verbesserung von Körperbewusstsein und Körperbild (Entspannung, Körperakzeptanz, Schmerzmanagement)

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Monica Glombik
Monica-Glombik

Bereichsleiterin Therapien